
Essen wie Gott in Österreich
Wenn man an Österreich denkt, kommen schnell Almdudler und Kaiserschmarrn in den Kopf und man merkt, wie einem das Wasser im Munde zusammen läuft. Die österreichische Küche ist nicht gerade das, was man kalorienarm nennt, und "Weightwatchers" sollten vielleicht von einer ausgedehnteren kulinarischen Rundreise in Österreich absehen. Im Land der Berge und des Skifahrens weiß man sich den Wanst auf gar genüssliche weise voll zu schlagen. Speckknödel mit Kasnudeln und danach einen dicken Germknödel mit Mohn und Vanillesoße, das ist ein deftiges Fest für den Gaumen! Die österreichische Küche ist international aber natürlich vor allem durch das berühmte Wiener Schnitzel und sämtliche Mehlspeisen und Süßwaren wie Apfelstrudel, Sacher-Torte, Gugelhupf, Mozartkugeln, Salzburger Nockerln, Palatschinken, Krapfen oder verschiedenste Arten von Kipferl bekannt geworden.
In ganz Österreich findet man diese Leckereien neben vielerlei regionalen Gerichten, die vor allem von Kochtraditionen aus Ungarn, Böhmen und Italien beeinflusst wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das aus Ungarn übernommene Gulasch. Wen es zum Winterurlaub nach Österreich verschlägt, der sollte bevor er sich auf sein Snowboard schwingt, nach den kulinarischen Spezialitäten der Region erkundigen. So sind z.B. in Niederösterreich Mohnnudeln sehr zu empfehlen, in der Steiermark Erdäpfelsalat, in Kärnten die Kasnudeln oder Graukäse in Tirol. Jedes österreichische Bundesland hat seine eigenen Schmankerl in der Gastronomie zu bieten.